DGFIT wird 15 Jahre alt

Grußwort von DGFIT-Gründerin Prof. Dr. Edith Huland

15 Jahre Immuntherapie

Meine herzlichsten Glückwünsche an die DGFIT zu 15 Jahren erfolgreicher Aktivität für die Immuntherapie.

Heute steht die Bedeutung der Immuntherapie nicht mehr in Frage, im Gegenteil, immer neue Möglichkeiten tun sich auf, eine unermessliche Fundgruppe für wissenschaftliche Entwicklungen. Heilung wird durch Immuntherapie möglich, auch bei sonst aussichtsloser Situation. Besser verträgliche Behandlungen eröffnen die Therapien auch denen, die sie ganz besonders benötigen, Menschen mit Begleiterkrankungen oder mit eingeschränktem Allgemeinzustand, je besser wir die biologischen Hintergründe verstehen umso natürlicher und effizienter wird unser therapeutischer Ansatz gelingen. Adoptive Zelltherapien wie CAR T Zellen und Natural Killerzelltherapien finden festen klinischen Einsatz, Zytokine, insbesondere Interleukin-2 und Interferone sind aus unserem klinisch wissenschaftlichen Instrumentarium nicht mehr wegzudenken, Antikörper Therapien sind fester Bestandteil vieler Standardtherapien.

Vor 15 Jahren stand die Frage nach der Zukunft der Immuntherapien durchaus kritisch im Raum. Nebenwirkungen, hohe Kosten und die Wirksamkeit der Immuntherapien standen auf dem Prüfstand. Als wir uns damals zur Gründung in einem historisch alten Pavillion des Universitätskrankenhauses Eppendorf getroffen haben, waren die versammelt, die an die Zukunft der Immuntherapie fest geglaubt haben. Es ist mir eine Freude, heute zu sehen, dass unsere damaligen Überzeugungen von der Wirklichkeit heute noch übertroffen werden. Es gibt noch viel zu tun, packen wir es weiter gemeinsam an.

Herzlichen Glückwunsch, DGFIT! Und viel Erfolg für die Zukunft!

DGFIT-Symposium in Leogang

Die Deutsche Gesellschaft für Immun- und Targeted-Therapie bietet auch in 2015 auf dem Urologischen Winterworkshop in Leogang ein Symposium an. Im Rahmen des interessanten Vortragprogramms wird zudem der DGFIT-Wissenschaftspreis "Clinical Science Award" an den diesjährigen Preisträger Patrick Schuler verliehen.    

Das DGFIT-Symposium findet statt:

am Dienstag, 27. Januar 2015,
von 09.15 bis 10.40 Uhr ,
in Leogang, Hotel Krallerhof, Rain 6

Programm:

Moderation: M. Siebels, H. Heinzer    

  • Verleihung des Clinical Science Award der DGFIT
  • "Die Interaktion von Tumortherapie und Immunsystem bei Patienten mit Kopf-Hals-Karzinomen", P. Schuler
  • "Zonal NePhRo Scoring Systems - Enterne Validierung für die Vorhersage perioperativer Komplikationen", MC. Kriegmair
  • "Zyto-reduktive Nephrektomie bei metastasierten Nierenzellkarzinom", Th. Steiner
  • "Immun-Checkpoint-Blockade - Ein neuer Therapieansatz beim mRCC", D. Rüttinger
  • "Neue Nierentumore in der Vancouver/WHO-Klassifikation - was ist wichtig?", A. Hartmann

Weitere Informationen unter: www.winterworkshop.de.

Ehrenmitgliedschaft an Prof. Dr. Dieter Jocham

Die Deutsche Gesellschaft für Immun- und Targeted Therapie e.V. (DGFIT) verlieh am 02.10.2014 auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Düsseldorf die Ehrenmitgliedschaft an Prof. Dr. Dieter Jocham - ehemaliger Leiter der Klinik für Urologie an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Lübeck.
Prof. Dr. Dieter Jocham ist ein Gründungsmitglied der DGFIT und ein Pionier auf dem Gebiet der Immuntherapie.
Nach Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Prof. Hegele verlas Prof. Heinzer Grußworte von Prof. Edith Huland – ebenfalls Gründungs- und Ehrenmitglied der DGFIT - an Prof. Jocham. Prof. Huland erinnerte an die gemeinsame schwierige Zeit der Gründung der DGFIT vor 13 Jahren und betonte den mittlerweile immens wichtigen Stellenwert der Immun- und Targeted Therapie.

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Mitgliederversammlung wählt neue Vorstandsmitglieder

Auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie in Düsseldorf fand am 2. Oktober 2014 die diesjährige Mitgliederversammlung unseres Vereins statt.

 

Der neugewählte Vorstand 2014 (v.l.n.r.: Prof. Dr. Thomas Steiner, Prof. Dr. Hans Heinzer (Schatzmeister), Prof. Dr. Axel Hegele (1. Vorsitzender), Prof. Dr. Michael Siebels, Dr. Zoltan Varga (nicht anwesend: PD Dr. Dominik Rüttinger, 2. Vorsitzender)

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Die Immunologischen Aspekte der Therapie des Malignen Melanoms mit selektiven BRAF-Inhibitoren

von Dr. med. Bastian Schilling
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsklinikum Essen, Westdeutsches Tumorzentrum, Universität Duisburg-Essen

Das Maligne Melanom ist der Hauttumor mit dem höchsten Metastasierungsrisiko und somit der höchsten Mortalität. Die 5-Jahres Überlebensrate bei Fernmetastasen liegt aktuell bei 15,2% (1). Auch wenn das Überleben der betroffenen Patienten sich in den letzten Jahren dank verbesserter Supportivtherapie und neuen Therapeutika verlängert hat, ist das metastasierte Melanom weiterhin nur selten heilbar.   Zum Weiterlesen klicken Sie bitte: Hier